Faith in action
Gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts
Projekt zum Thema Einsamkeit
Ablehung und Einsamkeit
Zwei Begriffe, die im Zusammenhang mit der Entwicklung unserer modernen, digitalen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnen, sind Ablehnung und Einsamkeit. „Du bist mir zu kompliziert.“ - „Du bist anstrengend“ - „Mit dir kann man ja doch nicht reden“. Nach und nach führt dies im privaten und auch öffentlich immer mehr zu Einsamkeit - kein Schaffner mehr auf dem Bahnhof, nur noch Automaten, kaufen, buchen, einchecken, alles online.
Legt man die Ursprünge allen Seins im Inneren des Menschen zu Grunde, vermutet die Stiftung Faith in action, dass Abgelehntsein und (innere) Einsamkeit letztendlich die häufigste Leidens- und Todesursache ist. Unser Körper hat dazu lediglich seine von der Medizin beschreibbaren Ausdrucksweisen, wie Burn out, Demenz, Herzversagen.
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ ist einer der verzweifelsten Rufe von Jesus kurz vor seinem irdischen Ende. Nun heißt es, Jesus wäre am dritten Tage auferstanden. Und da er seitdem nicht wieder gestorben ist, lässt sich da nicht sagen: Jesus lebt - irgendwo?
Hat dieser Jesus vielleicht zu Ablehnung und Einsamkeit eine zeitlose und nachhaltige Antwort? Zu dieser Thematik hat Faith in action in den vergangenen Jahren etlichen Erfahrungsberichten zugehört, sie analysiert und versucht nun, hilfreiche Perspektiven zu liefern. Die Stiftung ist davon überzeugt, dass 'Darüber persönlich ins Gespräch zu kommen' am nachhaltigsten weiterhilft, auch wenn der Wirkungskreis lokal begrenzt ist.